Veranstaltungstipp: Mietstopp - Schluss mit Boden- und Wohnraumspekulation

Viele Menschen suchen in Freiburg verzweifelt eine bezahlbare Wohnung. Die Zahl der  Obdachlosen steigt. Die Notfalllisten und die Bewerberdateien sind übervoll, die Mieten wahnsinnig gestiegen.  Gemessen an den Einkommen ist Freiburg eine der teuersten Wohnstädte Deutschlands. Längst sind davon auch die Bezieher*innen mittlerer Einkommen betroffen. Aber am Ende trifft es immer die Ärmsten am ärgsten. Der Markt hat versagt. Was kann die Kommunalpolitik leisten?

Dr. Andrej Holm, Sozialforscher an der Humboldtuniversität Berlin, ist einer der meist gefragten
Wohnungsexperten. Große Aufmerksamkeit fand seine neueste Studie im Auftrag der Böckler-
Stiftung: Wie wirken Mietpreisbremse, soziale Wohnungsbau, Wohngeld? Was können die Städte
tun? Dr. Holm hat u.a. auch die Lage in Freiburg beforscht und kam zu interessanten Ergebnissen.
Das neue Freiburger Mietenbündnis freut sich, diesen populären Mietexperten in Freiburg begrüßen
zu dürfen:

am Mittwoch, 13. März 2019, 19Uhr, KG I, Raum 1098

mit dem Thema:

Mietstopp - Schluss mit Boden- und Wohnraumspekulation

Berichten wird der Insider und Mitstreiter der Berliner Mieter*innen-Bewegung auch über den
breiten Widerstand gegen Mietenwahnsinn, Gentrifizierung und Spekulation, insbesondere auch über
die Forderungen nach Rückkauf der privatisierten ehemals öffentlichen Wohnungen und die
Enteignung profitgieriger Immobilienkonzerne.

Die Anträge sind reif!

Amtsblatt Nr. 738 vom 1.3.2019

Weil wir im Entwurf der Verwaltung zum Doppelhaushalt 2019/20 viel Nachbesserungsbedarf sehen, haben wir zahlreiche Ergänzungsanträge gestellt. Mit Investitionen in Höhe von 2,6 Mio. € wollen wir den Baubeginn des Freibeckens im Westbad, den Skaterpark, Planungen für die zur Verkehrsentlastung Zähringens notwendige Wildtalspange und einer Halle fürs Geräteturnen früher als vorgesehen ermöglichen.

Vor allem die SOZIALE STADT hat großen Nachholbedarf, hier herrschte Stagnation. Durch den OB-Wechsel und die anstehenden Kommunalwahlen rechnen wir uns aktuell große Chancen aus, dies zu ändern - für ein gutes Zusammenleben aller. Mit unseren Anträgen wollen wir die Arbeit in den Jugendzentren  Zähringen, Herdern, Haus 197 und dem Kinderabenteuerhof stärken, Familien mit Kindern mehr unterstützen, die Prävention gegen Gewalt an Mädchen und Frauen und den Schutz der Opfer von sexuellem Missbrauch, Vergewaltigung und häuslicher Gewalt verbessern.

Rote-Hand-Aktion vor dem Freiburger Rathaus

Wir unterstützen den Runden Tisch
"Schulfrei für die Bundeswehr - Lernen für den Frieden” der GEW, Terre
des Hommes, DFGVK, VVN – BdA, Aktion Aufschrei.
 
Mit der Rote-Hand-Aktion wenden wir uns gegen den Missbrauch von Kindern
und Jugendlichen in aller Welt als Soldaten wie auch gegen die
Rekrutierung zur Bundeswehr ab dem 16. Lebensjahr.

Veranstaltung: Der etwas andere Blick auf Dietenbach

Der etwas andere Blick auf Dietenbach
(anlässlich des Bürgerentscheid am 24.2.2019)

Reichen die vorliegenden Analysen zu Dietenbach und Alternativen aus, um eine sinnvolle Entscheidung treffen zu können?
Kommt die öffentliche Diskussion um Alternativen nicht Jahre zu spät?
Kann man mit einem neuen Stadtteil die gravierenden Fehler der Vergangenheit korrigieren? Wie geht es nach dem Entscheid weiter?
Wie kann ein Umbau der Stadt Freiburg hin zu einer enkeltauglichen Stadt gelingen?

Montag, den 18.02.2019 um 20:00 Uhr
im Saal des Stadtteilzentrum Vauban 037,
Alfred-Döblin-Platz 1, 79100 Freiburg

Programm:
Impuls: Jörg Lange, Stadtteilzentrum Vauban 037 e.V.

Diskussion mit
Helma Haselberger, Mietshäusersyndikat
Jörg Lange, Stadtteilzentrum Vauban 037 e.V.
Moderation: Annette Brox

Dauerhaft bezahlbare Wohungen für alle. Veranstaltung am 11.2. 2019

Wir wollen für den Grundstein für eine andere Mietenpolitik in Freiburg
legen.

So diskutieren wir am 11.2. u.a. über folgende Themen
• 10 Thesen zur Wohnungslage in Freiburg
• Förderinstrumente,städtebauliche Entwicklungsgesellschaften
• Möglichkeiten von Erbbaurecht
• Bürgerstiftung/Baugenossenschaft
• Die Rolle der FSB/Freiburger Stadtbau

Erklärung zu möglichen Folgen des Urteils über nächtliche Ruhestörungen am Augustinerplatz

Nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts, geeignete Maßnahmen zur Durchsetzung der Nachtruhe auf dem Augustinerplatz zu ergreifen, fordert die Linke Liste – Solidarische Stadt erneut, auf einen Lösungsansatz hinzuwirken, der auf Dialog und Vermittlung statt auf Repression und Vertreibung setzt.

Besetzung Gutram 44 - das richtige Signal zu richtigen Zeit

"Die Linke Liste-Solidarische Stadt begrüßt die Aktion von 'WG - Wohnraum Gestalten', die mit der Besetzung des Hauses in der Guntramstrasse begann. Hiermit wurde ein Zeichen gesetzt, um auf den Wohnungs- und Häuser-Leerstand in Freiburg aufmerksam zu machen. Wir hoffen im Umfeld dieser Aktion nimmt die wohnungspolitische Debatte mit ihrer sozialen Dimension im Stadtteil und in der Stadt weiter an Fahrt auf", so Anne Reyers von der Linke Liste im Stühlinger und Mitglied des Vorstands der Linken Liste.